Angehörigengruppe
Die Angehörigengruppe richtet sich an Personen, die durch die Suchterkrankung eines nahestehenden Menschen belastet sind. Dazu gehören beispielsweise Partner:innen, Eltern, erwachsene Kinder, Geschwister oder andere Bezugspersonen.
Eine Suchterkrankung betrifft nicht nur die konsumierende Person, sondern häufig die gesamte Familie und das soziale Umfeld.
Die Gruppe bietet einen geschützten und wertschätzenden Rahmen, in dem Angehörige ihre Erfahrungen miteinander Teilen können. Sie erfahren, dass sie mit ihren Belastungen, der Scham, der Wut, der Schuld oder der Überforderung nicht alleine sind und von anderen lernen können.
Die Angehörigengruppe der Drogenberatung steht für alle Personen offen, die sich als Angehörige fühlen, auch wenn der suchtkranke Mensch (noch) nicht in Behandlung ist.
Die Gruppe soll angehörigen Personen ermöglichen:
- Herausforderungen, die sich im Zusammenleben mit Suchtkranken ergeben, besser zu verstehen
- Eigene Gefühle, Bedürfnisse und Belastungen wahrnehmen
- Nähe und Distanz angemessen zu gestalten
- Eigenverantwortung des Betroffenen stärken
- Selbstfürsorge zu stärken
- Co-Abhängigkeit zu vermeiden
